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Polizei setzt Elektroimpulsgerät bei suizidgefährdeter Frau in Berlin-Moabit ein

Polizei setzt Elektroimpulsgerät bei suizidgefährdeter Frau in Berlin-Moabit ein - (Foto: Polizei)
Polizeikräfte haben in Berlin-Moabit ein Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) gegen eine suizidgefährdete Frau eingesetzt. Das teilte die Polizei Berlin mit. Gegen 11:30 Uhr hatte ein Zeuge die Beamten in den Hilda-Geiringer-Weg gerufen. Die 30-Jährige soll versucht haben, sich mit einem Messer an den Pulsadern zu verletzen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wies sie bereits eine blutende Schnittwunde am Handgelenk auf, hielt das Messer dann an ihre Kehle und äußerte suizidale Absichten. Den Beamten gelang es zunächst, die Frau verbal dazu zu bewegen, das Messer von ihrer Kehle auf Hüfthöhe zu nehmen. Wegen des weiterhin hohen Risikos einer akuten Selbstgefährdung setzten sie schließlich das DEIG ein, woraufhin die Frau zu Boden ging. Ein Rettungssanitäter leistete Erste Hilfe, bevor die 30-Jährige in ein Krankenhaus gebracht wurde, in dem sie sich bereits in psychiatrischer Behandlung befand. Das Messer wurde sichergestellt.

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