Ein 42-jähriger Mann ist nach einer Auseinandersetzung mit einer Personengruppe in der Skalitzer Straße notoperiert worden. Das teilte die Polizei Berlin am Montag mit. Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagabend.
Gegen 21:50 Uhr soll der Mann zunächst verbal mit der Gruppe aneinandergeraten sein.
Im weiteren Verlauf habe er nach einer Glasflasche gegriffen und diese drohend in Richtung der Gruppe gehalten. Nachdem ihm die Flasche abgenommen worden sei, habe er eine Holzlatte ergriffen und damit auf den Rücken eines Gruppenmitglieds geschlagen. Daraufhin sei er von seinen Kontrahenten eingekreist worden, die ihm die Latte wegnahmen und ihn mit Faustschlägen zu Boden brachten. Am Boden liegend sei er mehrfach gegen den Kopf und Oberkörper getreten worden.
Erst das Einschreiten einer unbekannten Person beendete die Attacke, woraufhin die Gruppe flüchtete. Rettungskräfte brachten den 42-Jährigen mit einer Kopfplatzwunde und dem Verdacht auf eine arterielle Gehirnblutung in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Nach ärztlicher Aussage kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein 28-jähriger Tatverdächtiger wurde am Kottbusser Tor festgenommen, nachdem er wiedererkannt worden war. Nach einer Identitätsfeststellung kam er wieder auf freien Fuß. Ein Fachkommissariat für brennpunktorientierte Ermittlungen der Polizeidirektion 5 (City) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Mann nach Schlägerei in Kreuzberg notoperiert
über dts Nachrichtenagentur
29. Juni 2026 - 16:45 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin