Ein 50-Jähriger hat am Montagnachmittag in Berlin-Friedrichsfelde Fahrgäste in einer Straßenbahn mit einem Messer bedroht und erheblichen Widerstand gegen die Polizei geleistet. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Einsatzkräfte mussten demnach ein Elektroschockgerät einsetzen, um den Mann festnehmen und ihm eine dringend notwendige ärztliche Versorgung ermöglichen zu können.
Gegen 15:45 Uhr hatten Zeugen die Polizei zu einer Haltestelle an der Straße Am Tierpark gerufen.
Ein Mann sei mit einem Messer in der Hand in eine haltende Tram gestiegen, habe Fahrgäste bedroht und mit der Waffe Sitze sowie Scheiben beschädigt, woraufhin die Fahrgäste flohen. Die herbeigerufenen Beamten forderten den 50-Jährigen auf, das Messer fallen zu lassen und sich hinzulegen. Erst nach Androhung des Elektroimpulsgerätes legte er sich auf den Boden, hielt die Waffe aber weiter fest.
Bei der anschließenden Festnahme, bei der ihm das Messer abgenommen wurde, stellten die Polizisten eine schwere Handverletzung des Mannes fest. Gegen die Festnahme und die notwendige medizinische Versorgung leistete er so erheblichen Widerstand, dass die Beamten das Elektroimpulsgerät anwenden mussten. Der Festgenommene wurde in ein Krankenhaus gebracht und notoperiert. Eine toxikologische Untersuchung ergab einen Betäubungsmitteleinfluss. Ihm wird Bedrohung, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.
Mann bedroht Fahrgäste in Berliner Tram mit Messer
über dts Nachrichtenagentur
17. März 2026 - 14:35 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin