Krach wirft Wegner Untätigkeit vor

Krach wirft Wegner Untätigkeit vor - (Foto: Kai Wegner (Archiv))
Der Spitzenkandidat der Berliner SPD für die Abgeordnetenhauswahl am 20. September, Steffen Krach, wirft dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) Untätigkeit im Amt vor. In Bezug auf seine Forderung nach einer Länderöffnungsklausel beim Mietendeckel sagte Krach dem Nachrichtenportal "T-Online", es sei ihm ein komplettes Rätsel, wie Wegner Bürgermeister bleiben wolle, wenn er sich bei solchen Themen raushalte. Wegner verhalte sich nach dem Motto, dafür wolle er nicht zuständig sein, das solle mal lieber die Bundesregierung entscheiden. "Ich würde sagen: Amt verfehlt", so Krach. Wegner schicke beständig nur Vertreter zu den Podien mit Spitzenkandidaten.
Daher sei es schwer zu sagen, was seine Positionen seien, so Krach. Das gelte für die zentralen Themen in der Hauptstadt: bezahlbarer Wohnraum, Wirtschaft, familienfreundliche Metropole, Gesundheitsversorgung und eine saubere und sichere Stadt. "Der noch Regierende Bürgermeister ist zu diesen Themen abgetaucht", kritisierte Krach. Der Berliner SPD-Chef sagte, Wegner sei der "ambitionsloseste Regierungschef, den wir in Deutschland haben". Auf die Frage, welche Note er Wegner für seine dreijährige Amtszeit geben würde, sagte Krach: "5 Minus". Die Note 6 würde er ihm für seine Tennisfähigkeiten und das Verhalten während des Stromausfalls im Januar ausstellen.

Anzeigen




Anzeigen/Werbung