Inflation in Berlin und Brandenburg schwächt sich ab

Inflation in Berlin und Brandenburg schwächt sich ab - (Foto: Tankstelle (Archiv))
Die Verbraucherpreise in Berlin und Brandenburg sind im Juni 2026 weniger stark gestiegen als in den Vormonaten. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Dienstag mitteilte, lag die Teuerungsrate in Berlin bei 2,2 Prozent und in Brandenburg bei 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ausschlaggebend für die abgeschwächte Inflation war vor allem die Entwicklung bei den Energiepreisen. In Berlin stiegen diese um 3,0 Prozent, in Brandenburg um 4,9 Prozent.
Im Mai hatten die Raten noch bei 8,0 beziehungsweise 8,1 Prozent gelegen. Auch die Preise für Kraftstoffe zogen zwar weiter an, der Anstieg fiel mit 15,1 Prozent in Berlin und 12,1 Prozent in Brandenburg aber deutlich geringer aus als im Vormonat. Leichtes Heizöl verteuerte sich in Berlin um 22,1 Prozent und in Brandenburg um 41,4 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 gingen die Preise in Berlin um 0,3 Prozent und in Brandenburg um 0,2 Prozent zurück. Besonders deutlich fielen die Rückgänge bei Heizöl und Kraftstoffen aus, die in Berlin um 8,9 Prozent und in Brandenburg um 5,1 Prozent billiger wurden. Auch Nahrungsmittel verbilligten sich. Teurer wurden hingegen unter anderem Pauschalreisen, die in beiden Bundesländern um 6,1 Prozent zulegten.

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