Die Polizei hat am Donnerstagnachmittag in Berlin-Spandau einen 38-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einen anderen Mann homophob beleidigt und mit einem Messer bedroht zu haben. Das teilte die Polizei Berlin am Freitag mit.
Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr im Südpark an der Heerstraße Ecke Jaczostraße. Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der Tatverdächtige einen 38-jährigen Mann an und fragte ihn, ob er homosexuell sei.
Als der Angesprochene dies bejahte, soll der Verdächtige ein Messer aus seinem Hosenbund gezogen und dem Mann gedroht haben, ihn damit zu verletzen. Das Opfer entfernte sich daraufhin und alarmierte die Polizei.
Einsatzkräfte konnten den Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes festnehmen und das mutmaßliche Tatmesser sicherstellen. Bei der Identitätsfeststellung im Polizeigewahrsam stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine offene Fahndung vorlag, die nach Zahlung eines Geldbetrages erledigt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 38-Jährige entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.
Festnahme nach homophober Beleidigung und Bedrohung in Spandau
über dts Nachrichtenagentur
17. Juli 2026 - 14:55 Uhr
Von Sophie Neumann - Berlin