Deutscher Filmpreis ehrt mit Senta Berger und Wim Wenders Ikonen des deutschen Films

Gerhard Wilhelm (l.), Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, mit Ehrenpreisträger Wim Wenders | Bild: BERLINboxx

Spielbank Berlin würdigt die Lola-Preisträger

„Der deutsche Film zeigt, wie kraftvoll Geschichten sein können, wenn sie Haltung, Kreativität und künstlerische Exzellenz miteinander verbinden.“ Mit diesen Worten würdigte Gerhard Wilhelm, Sprecher der Geschäftsführung der Spielbank Berlin, die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Filmpreises. Die 76. Verleihung der Lola im Berliner Palais am Funkturm wurde einmal mehr zu einem glanzvollen Schaufenster der deutschen Filmkunst – und zu einem Abend, der die kreative Stärke des deutschen Kinos eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Als großer Gewinner der Gala ging das Historiendrama „In die Sonne schauen“ von Regisseurin Mascha Schilinski hervor. Der vielfach international ausgezeichnete Film gewann insgesamt zehn Lolas, darunter die Goldene Lola für den Besten Spielfilm, die Auszeichnungen für Beste Regie und Bestes Drehbuch sowie zahlreiche weitere Preise in künstlerischen und technischen Kategorien. Damit dominierte das Werk den wichtigsten deutschen Filmpreis des Jahres.

Zu den emotionalsten Momenten des Abends zählte die Auszeichnung von Senta Berger als Beste weibliche Hauptdarstellerin. Die Grande Dame des deutschen Films erhielt für ihre Rolle in „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ minutenlange Standing Ovations und zeigte sich sichtlich bewegt.

Unmittelbar danach rückte mit Lena Urzendowsky eine der bedeutendsten Nachwuchsdarstellerinnen des deutschen Films ins Rampenlicht. Für ihre eindringliche Leistung in „In die Sonne schauen“ wurde sie mit der Lola als Beste weibliche Nebenrolle ausgezeichnet. Ihre bewegende Dankesrede gehörte zu den eindrucksvollsten Momenten der Gala.

Als Bester männlicher Hauptdarsteller wurde August Diehl für seine Rolle in „Das Verschwinden des Josef Mengele“ geehrt. Die Lola für die Beste männliche Nebenrolle erhielt Michael Wittenborn für „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Als besucherstärkster Film des Jahres wurde Michael Bully Herbigs Kinoerfolg „Das Kanu des Manitu“ ausgezeichnet.

Nach der Preisverleihung verlagerte sich das Geschehen auf die traditionelle Filmpreis-Party, bei der Filmschaffende, Produzenten, Schauspieler und Gäste bis in die Nacht hinein feierten. Einer der Publikumsmagneten des Abends war dabei erneut das beliebte „Casino on Tour“ der Spielbank Berlin. An den professionellen Roulette- und Black-Jack-Tischen herrschte bis spät in die Nacht reger Andrang. Das mobile Casino-Konzept entwickelte sich einmal mehr zu einem der kommunikativen Treffpunkte des Abends und sorgte für jene besondere Mischung aus Glamour, Unterhaltung und Berliner Nachtleben, die große Filmnächte auszeichnet.

Gerhard Wilhelm betonte die enge Verbundenheit der Spielbank Berlin mit der deutschen Film- und Kulturszene: „Der deutsche Film ist ein wesentlicher Bestandteil unserer kulturellen Identität. Die diesjährigen Produktionen zeigen eindrucksvoll die kreative Vielfalt und internationale Wettbewerbsfähigkeit des Filmstandorts Deutschland. Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern herzlich und freuen uns, die Filmbranche seit vielen Jahren als engagierter Partner begleiten zu dürfen.“

Mit herausragenden Produktionen, starken Schauspielerinnen und Schauspielern sowie einer festlichen Atmosphäre setzte die Lola 2026 damit erneut ein starkes Zeichen für die Zukunft des deutschen Films.

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Deutscher Filmpreis ehrt mit Senta Berger und Wim Wenders Ikonen des deutschen Films Bild 1
Gerhard Wilhelm mit Maren Schmitt, prämierte Produzentin "In die Sonne schauen" | Bild: BERLINboxx
Deutscher Filmpreis ehrt mit Senta Berger und Wim Wenders Ikonen des deutschen Films Bild 2
Gerhard Wilhelm mit Lena Urzendowsky, prämiert als beste Nachwuchsdarstellerin | Bild: BERLINboxx
Deutscher Filmpreis ehrt mit Senta Berger und Wim Wenders Ikonen des deutschen Films Bild 3
Gerhard Wilhelm mit dem besten Hauptdarsteller August Diehl | Bild: BERLINboxx

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