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Berliner Linksfraktion fordert schnelle Umsetzung des Aktionsplans gegen AIDS

Berliner Linksfraktion fordert schnelle Umsetzung des Aktionsplans gegen AIDS - (Foto: Linken-Parteitag (Archiv))
Die Berliner Linksfraktion hat den Senat aufgefordert, einen Aktionsplan zur Eindämmung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schnellstmöglich zu beschließen. Das teilten die queer- und gesundheitspolitischen Sprecher Klaus Lederer und Carsten Schatz mit. Berlin habe sich 2016 mit dem Beitritt zum Fast-Track-City-Netzwerk verpflichtet, die AIDS-Epidemie bis 2030 zu beenden. Zentrales Ziel sei die sogenannte 95-95-95-0-Strategie, wonach 95 Prozent der Infizierten ihren Status kennen, behandelt werden und unter der Nachweisgrenze sind sowie niemand diskriminiert wird.
Der vorliegende Aktionsplanentwurf aus dem Berliner Netzwerk ziele auch auf die Eindämmung von Hepatitis B und C, anderen STI und Tuberkulose ab. Ein entsprechender Antrag der Linksfraktion gemeinsam mit den Grünen wurde bereits ins parlamentarische Verfahren überwiesen. Um die Ziele zu erreichen, müssten Ärzte stärker sensibilisiert und Testmöglichkeiten für Drogenkonsumierende, Obdachlose und Menschen in Haft ausgebaut werden. Zudem seien Aufklärung nötig, um Fehlinformationen und Stigmatisierung in der Bevölkerung abzubauen. Berlin dürfe in seinen Anstrengungen jetzt nicht nachlassen, so die Politiker.

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