Auseinandersetzung in Berliner-Hochhaus: Mann in Klinik notoperiert

Auseinandersetzung in Berliner-Hochhaus: Mann in Klinik notoperiert. Symbolfoto von pixabay

Ein Mann soll in Berlin-Lichtenberg nach einer Auseinandersetzung aus dem vierten Stock eines Hochhauses gesprungen sein. Der 21-Jährige musste vor Ort wiederbelebt werden, aufgrund seiner lebensbedrohlichen Verletzungen wurde er in einer Klinik notoperiert, wie eine Polizeisprecherin am Dienstag sagte. Ein weiterer 21-Jähriger, der an der Auseinandersetzung im Treppenhaus des elf Etagen hohen Gebäudes beteiligt gewesen sein soll, wurde mit einer Kopfplatzwunde zur stationären Behandlung in eine Klinik gebracht.

Laut Polizei alarmierte eine Anwohnerin in der Nacht zu Dienstag kurz vor Mitternacht die Einsatzkräfte. Weil die Frau angab, dass auch eine Machete im Spiel gewesen sein soll, rückten Spezialeinsatzkräfte an. Der eine 21-Jährige blieb nach der Auseinandersetzung im Treppenhaus liegen, der andere soll in eine Wohnung im 4. Obergeschoss geflüchtet sein. Die Polizei durchsuchte die Wohnung, fand dort aber nur eine offene Balkontür. Vor dem Haus wurde der Mann dann mit Schnittwunden und Sturzverletzungen gefunden.

Die Ermittlungen der Polizei dauerten zunächst noch an. Laut der Sprecherin wird aufgrund bisheriger Erkenntnisse davon ausgegangen, dass der Mann vom Balkon in die Tiefe sprang. Aus welchem Grund war zunächst unklar. Er hatte die Schlüssel der Wohnung bei sich. Ebenfalls wird vermutet, dass eine dritte Person an der Auseinandersetzung in der Harnackstraße beteiligt gewesen sein soll. Erkenntnisse dazu lagen zunächst nicht vor. Zuvor hatten Medien über den Vorfall berichtet.


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