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Neujahresempfang in Lichtenberg: Wirtschaft und Politik setzen auf Zusammenarbeit

Neujahresempfang in Lichtenberg: Wirtschaft und Politik setzen auf Zusammenarbeit. Foto von BERLINboxx

Mit einem klaren Bekenntnis zur gemeinsamen Verantwortung für die Entwicklung des Bezirks ist Lichtenberg in das Jahr 2026 gestartet. Auf dem Neujahresempfang, den das Bezirksamt gemeinsam mit dem Wirtschaftskreis Höhenschönhausen-Lichtenberg (WKHL) ausgerichtet hatte, suchten Verwaltung, Politik und Wirtschaft demonstrativ den Schulterschluss. Im Abacus Tierpark Hotel kamen Vertreter aus Bezirks- und Landespolitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Prominenter Gastredner war der Regierende Bürgermeister Kai Wegner, der gleich zu Beginn seine Nähe zu Lichtenberg bekannte: „Ich komme sehr gerne nach Lichtenberg, weil ich hier in den letzten Jahren immer wieder gesehen habe, welche Potenziale dieser Bezirk hat – wirtschaftlich, gesellschaftlich und menschlich.“

Bürgernahe Verwaltung

Für das Bezirksamt beschrieb Filiz Keküllüoglu, Bezirksstadträtin für Ordnung, Umwelt und Verkehr, Verwaltung als praktische, bürgernahe Teamarbeit – vom Wohnungsbau über die Gesundheitsversorgung bis hin zu Schulen, Sportvereinen und einer zunehmend digital organisierten Verwaltung. Persönlich wurde Keküllüoglu mit dem Hinweis auf ihre eigene Biografie als „Späti-Kind“: Dort habe sie gelernt, was Verantwortung, Fairness und Respekt im täglichen Miteinander bedeuten. Diese persönliche Note griff Kai Wegner auf, als er von seiner eigenen Kindheit im Umfeld eines Tante-Emma-Ladens erzählte. Zwei unterschiedliche Lebenswege, die an diesem Abend für ein gemeinsames Werteverständnis standen.

Wirtschaft als Partner – Leuchtturm ZEITGEIST

Die Wirtschaft positionierte sich klar als gestaltende Kraft im Bezirk. WKHL-Vorstandsvorsitzender Karsten Dietrich sprach von gelebter Demokratie durch Beteiligung, Dialog und konkrete Impulse an Politik und Verwaltung – und hob ein zentrales Beispiel hervor: „Das Projekt 27 Hektar Möglichkeiten von ZEITGEIST zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung und Wirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen. Auf Grundlage des Siegerentwurfs kann nun die Bauleitplanung beginnen, und wir müssen hoffentlich nicht 15 Jahre warten, bis sichtbar wird, was hier entsteht.“ Dem Vorhaben in Hohenschönhausen kommt damit eine Leuchtturm-Funktion zu für einen neuen Anspruch an Verlässlichkeit, Tempo und Umsetzbarkeit in der Berliner Stadtentwicklung.

Berliner Resilienz

Der Regierende Bürgermeister richtete den Blick anschließend auf die Berliner Ebene. Er verortete die Verwaltungsreform als gesamtstädtisches Projekt, das Senat, Bezirke und Abgeordnetenhaus gemeinsam vorangebracht haben, um Zuständigkeiten zu klären und Abläufe zu optimieren. Zugleich erinnerte er an die Großschadenslage im Südwesten Berlins Anfang Januar. Der mutmaßlich linksextremistisch motivierte Anschlag auf die Stromversorgung habe vor Augen geführt, so Wegner, wie verletzlich kritische Infrastrukturen seien. Umso wichtiger blieben funktionierende Krisen- und Koordinationsstrukturen auf Landesebene.

Zum Abschluss zeigte sich Wegner sportlich – und optimistisch. Die Bewerbung Berlins um die Olympischen und Paralympischen Spiele könne Investitionen in Verkehr, Wohnungsbau, Infrastruktur und Sportstätten in allen Bezirken auslösen. Die Botschaft kam an: Lichtenberg begleitet diesen Weg nicht abwartend, sondern bringt sich als aktiver Teil der gesamtstädtischen Entwicklung ein. (eg) 

Bild v. l. Karsten Dietrich, Vorstandsvorsitzender WKHL,, Gregor Hoffmann, Vorsteher der BVV Lichtenberg, Filiz Keküllüoglu, Bezirksstadträtin, Kai Wegner, Sandy Mattes, Bezirksstadträtin, Dr. Cartrin Gocksch, Bezirksstadträtin, Kerstin Zimmer, Vorsteherin der BVV Lichtenberg, Burhan Cetinkaya, Leiter Wirtschaftsförderung, Bezirksamt Lichtenberg | BERLINboxx

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Zeitgeist

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