Wenn rauchiger Blues auf märkische Gastfreundschaft trifft, entsteht etwas Besonderes. Am 7. März verwandelte Markus Paulick, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Kaetsch, den Brauereiausschank der Ersten Bernauer Braugenossenschaft auf dem Gutshof Börnicke in einen regelrechten Hexenkessel. Ein Abend, der einmal mehr bewies, dass handgemachte Musik aus der Region ein absoluter Publikumsmagnet ist.
Wer in Berlin und Brandenburg in der Musikszene unterwegs ist, kommt an diesem Namen nicht vorbei: Kaetsch. Der Musiker, der vielen Fans auch als charismatischer Frontmann der Band Ossternhagen ein Begriff ist, hat sich mit seinem Projekt eine ganz eigene Nische geschaffen. Markus Paulick versteht es wie kaum ein Zweiter, diese verschiedenen künstlerischen Identitäten zu vereinen und sein Publikum jedes Mal aufs Neue zu elektrisieren.
Gänsehaut-Atmosphäre auf dem Gutshof
Im Rahmen der beliebten Reihe „Hopfenlivemusik" der Ersten Bernauer Braugenossenschaft zeigte Kaetsch, warum er als einer der authentischsten Künstler der Berliner Szene gilt. Die Kombination aus seiner markanten, rauchigen Stimme und den präzisen Riffs von Gitarrist Kulle sorgte für eine Stimmung, die man in dieser Intensität selten erlebt.
Unter den begeisterten Gästen war auch Franca Schäfer vom traditionsreichen Air in Berlin - Hotel. Das Haus ist in der Berliner Szene bestens bekannt dafür, lokale Künstler aktiv zu unterstützen. Franca Schäfer ließ es sich nicht nehmen, das Event vor Ort auf dem Gutshof persönlich zu begleiten. Es war einer dieser Abende, der nicht nur Fans von Ossternhagen anzog, sondern jeden, der ehrliche Texte und handgemachte Rock- und Blues-Elemente schätzt.
Ein Künstler mit Wurzeln in der Brauerei
Besonders authentisch: Die Verbindung zwischen dem Musiker und dem Veranstaltungsort geht weit über die Bühne hinaus. Markus Paulick ist mittlerweile selbst Braugenosse der Ersten Bernauer Braugenossenschaft geworden. Damit unterstützt er das regionale Handwerk nicht nur mit seiner Musik, sondern ist festes Mitglied der Gemeinschaft in Börnicke. Diese persönliche Note spürte man beim Konzert am 7. März in jedem Moment – es war ein echtes Heimspiel unter Freunden.
Ein Erlebnis, das nachhallt
Der Auftritt in Bernau war mehr als nur ein Kneipenkonzert – es war ein Statement für die lebendige Kulturlandschaft vor den Toren Berlins. Wer die Chance hat, Kaetsch live zu erleben, sollte sie nutzen. Die Energie ist cooler als bei jedem produzierten Studio-Event, und die Nähe zum Künstler macht den Unterschied. Für Berlin-Besucher, die im Air in Berlin-Hotel übernachten, bleibt ein Ausflug zu solchen regionalen Highlights ein absoluter Geheimtipp. Wer Markus Paulick und seine Projekte wie Ossternhagen im Auge behält, wird auch in Zukunft mit erstklassiger Live-Unterhaltung belohnt.