Staatsoper für alle lockte Tausende Berliner Besucher

Staatsoper für alle lockte Tausende Berliner Besucher. Foto: Christoph Soeder

Die «Staatsoper für alle» hat in Berlin auch bei brütender Hitze wieder Tausende auf den Bebelplatz neben der Staatsoper Unter den Linden gelockt. Sonnenuntergänge zu Verdi, Wagner und Bruckner, Temperaturen um die 30 Grad sowie ausgelassene Stimmung prägten die ebenso kostenlosen wie hochkarätigen Klassik-Spektakel am Samstag und Sonntag. Frenetisch gefeiert wurden am Sonntagabend die Staatskapelle und der inzwischen 87 Jahre alte Zubin Mehta am Dirigentenpult. Auf einer Bühne auf dem Bebelplatz neben dem Opernhaus spielten sie vor dem Publikum auf Decken oder Kissen, mitgebrachten oder gemieteten Stühlen die Ouvertüre zu «Rienzi» von Richard Wagner und Anton Bruckners siebte Sinfonie.

Am Samstagabend gab es bereits begeisterten Applaus für Giuseppe Verdis «Don Carlo» in einer Inszenierung von Philipp Himmelmann. Verdis Umsetzung von Friedrich Schillers Stoff um vergebliche Liebe zwischen politischen Intrigen und Inquisition wurde aus dem Opernhaus direkt auf eine Leinwand auf dem benachbarten Platz übertragen. Die Aufführung stand unter der musikalischen Leitung von Daniele Rustioni.

Vor Beginn der Staatsoper für alle» am Samstagabend hatte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner die Fans von Klassik im Freien begrüßt. «Die DNA von Berlin ist die Kultur, da spürt man die Begeisterung», sagte der CDU-Politiker. «Die «Staatsoper für alle» ist einfach großartig bei dieser Atmosphäre.»



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