Geldanlage in Kunst: Fokus auf Fotografien

Thomas Hack ist Gründer und Geschäftsführer des Finanzdienstleistungsunternehmens Value Brain.

Das Investieren in Kunst hat eine lange Tradition und bietet mehrere Vorteile. Es ermöglicht Diversifikation, da der Kunstmarkt oft unabhängig von den traditionellen Finanzmärkten agiert. Zudem kann Kunst eine stabile Anlage sein, deren Wert über die Jahre hinweg bestehen bleibt oder sogar wächst. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil ist der ästhetische Gewinn. Im Gegensatz zu anderen Anlageformen, wie beispielsweise Aktien oder Anleihen, können Anleger die Kunstwerke physisch besitzen und genießen.

„Kunstinvestments sind in der Regel für Anleger geeignet, die bereits über ein diversifiziertes Portfolio verfügen und nach weiteren Möglichkeiten zur Diversifikation suchen. Diese Anlageform kann besonders für diejenigen interessant sein, die eine Leidenschaft für Kunst haben oder einfach ein ästhetisch ansprechendes Investment suchen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Kunstinvestments in der Regel als langfristige Anlage betrachtet werden sollten. Der Kunstmarkt kann volatil sein, und es kann Jahre dauern, bis ein Kunstwerk signifikant an Wert gewinnt“, sagt Thomas Hack, Gründer und Geschäftsführer des Family Office Value Brain GmbH (Erlaubnis nach §34c, d, f und i GewO) aus Stegaurach bei Bamberg (www.valuebrain.de). Thomas Hack hat sich als Sachwerte-Experte auf Investments in substanzstarke Vermögensgegenstände spezialisiert und arbeitet auch im Kunstsegment nur mit exklusiven, hochseriösen Partnern zusammen. Sein genereller Ansatz lautet, die persönliche Finanzplanung der Kunden über eine professionelle Vermögensstrukturierung und Vermögensstreuung zu komponieren und zu optimieren. 

Er stellt die Besonderheiten von Fotografien als Anlageklasse heraus. Fotografien stellen eine besondere Kategorie innerhalb der Kunstinvestition dar. Sie sind oft erschwinglicher als Gemälde oder Skulpturen und bieten eine größere Bandbreite an Stilen, Techniken und Themen. In den letzten Jahrzehnten haben Fotografien eine beachtliche Wertsteigerung erfahren, was sie zu einer attraktiven Anlageoption macht. Zudem haben sie den Vorteil, dass sie leichter zu lagern und zu transportieren sind als viele andere Kunstformen.

Thomas Hack betont: „Der ästhetische Gewinn durch Investitionen in Kunst, insbesondere in Fotografien, ist nicht zu unterschätzen. Durch den Besitz eines künstlerisch wertvollen Objekts kann eine tiefe emotionale und ästhetische Zufriedenheit entstehen. Ein sorgfältig ausgewähltes Foto kann nicht nur den Raum verschönern, in dem es aufgehängt wird, sondern auch eine persönliche Bindung zum Besitzer herstellen. Oftmals spiegeln die Kunstwerke die persönlichen Vorlieben, Überzeugungen oder sogar die Weltanschauung des Besitzers wider.“

Es gibt mehrere Ansätze für den Kauf von Fotografien als Investition. Dazu gehören der Kauf direkt vom Künstler, der Kauf durch Galerien oder Auktionshäuser und der Kauf von bereits etablierten Werken auf dem Sekundärmarkt. Wichtig ist eine gründliche Recherche, sowohl hinsichtlich des Marktwertes des Fotos als auch der Reputation des Künstlers. Je mehr Informationen man hat, desto sicherer ist die Investition. Darüber hinaus ist es ratsam, Expertenrat einzuholen, sei es durch Kunstberater oder durch spezialisierte Kunsthändler. „Die Geldanlage in Kunst und speziell in Fotografien kann also eine lohnende und erfüllende Erfahrung sein. Sie bietet nicht nur finanzielle, sondern auch ästhetische Vorteile und ermöglicht eine enge persönliche Beziehung zu den Werken. Durch eine sorgfältige Auswahl und eine gut durchdachte Strategie kann diese Form der Investition sowohl wirtschaftlich als auch emotional äußerst lohnend sein“, sagt Thomas Hack.

Die Höhe des Investments hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Gesamtvermögen, der Risikobereitschaft und dem Kenntnisstand des Anlegers im Kunstbereich. Es gibt Kunstwerke und Fotografien in verschiedenen Preisklassen, von einigen hundert bis zu mehreren Millionen Euro. Für Anfänger könnte es sinnvoll sein, mit kleineren Beträgen zu beginnen und eventuell in aufstrebende Künstler zu investieren, bei denen das Potenzial für eine Wertsteigerung besteht. Hier können schon Investitionen im vierstelligen Bereich einen Einstieg ermöglichen. Es ist laut Thomas Hack auch ratsam, nicht das gesamte Anlagekapital in Kunst zu investieren. Ein ausgewogenes Portfolio sollte eine Reihe von Anlageklassen umfassen, um das Risiko zu minimieren. Experten raten oft, nicht mehr als fünf bis zehn Prozent des Gesamtportfolios in Kunst oder alternative Investments zu stecken, je nach individueller Risikobereitschaft und finanziellen Zielen.

Kunstinvestments können somit eine faszinierende und bereichernde Ergänzung zu einem diversifizierten Anlageportfolio sein. Sie bieten nicht nur finanzielle Renditen, sondern auch ästhetische und emotionale Gewinne. Für den richtigen Anleger, der bereit ist, Zeit und Ressourcen in die Auswahl und Pflege seiner Investitionen zu investieren, kann die Kunstwelt ein lohnendes Feld sein. Wie bei jeder Anlageform ist jedoch Vorsicht geboten, und es ist unerlässlich, umfassende Recherchen durchzuführen und gegebenenfalls professionellen Rat einzuholen. Sie wollen mehr darüber erfahren? Klicke hier: 



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