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Eine präventive Behandlung schützt den Körper ganzheitlich

Eine präventive Behandlung schützt den Körper ganzheitlich Foto: Dr. Csaba Losonc

Neben einer gesunden Ernährung ist es für den Körper elementar wichtig, sportlich aktiv zu sein. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Neben der Ausschüttung von Serotonin, welches als „Glückshormon“ bezeichnet wird, lässt Sport Stress sinken, verbessert den Schlaf und stärkt die Immunabwehr. Er ist somit ein wesentlicher Faktor für ein gutes und langes Leben. Damit Sport mit diesen positiven Eigenschaften auf den Körper wirkt, ist es jedoch wichtig, diesen auch richtig auszuüben. Menschen, die regelmäßig Sport treiben, können ihren Organismus, Gelenke und Sehnen oft schnell überstrapazieren. Die Lösung: Prävention. Wie diese am besten funktioniert und warum sie so wichtig ist, erklärt Dr. Csaba Losonc in diesem Gastbeitrag. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie weiß genau, worauf es ankommt.

Ursachen für Sportverletzungen

Gesundheitsfördernder Sport benötigt Zeit zur Regeneration. Oftmals erleiden Sporttreibende Verletzungen, weil sie diese Regenerationszeit zu kurz auswählen. Muskeln und Sehnen haben dann keine Möglichkeit, neue Kraft zu schöpfen. Ebenfalls ist die falsche Gestaltung des Trainings ein wesentlicher Faktor für diverse Schäden. Hierbei werden zu viele Wiederholungen vorgenommen oder zu schwere Gewichte genutzt. Die Folge kann eine Überdehnung der Sehnen sein, welche sich in einer chronischen Überlastung auswirkt. Diese Überschätzung sowie fehlende Konzentration in der Ausführung verschiedener Sportarten führt oft zu Unfällen, die Sporttreibenden dauerhaft schaden kann.

Prävention ist der Schlüssel zu gesundem Sport

Es ist leider nicht möglich, alle Unfälle zu vermeiden. Grundsätzlich liegt es aber in der eigenen Hand, Verletzungen proaktiv vorzubeugen. Der wichtigste Faktor hierbei ist das Aufwärmen. Durch dynamisches Dehnen, bei welchem schwungvolle Bewegungen für mehr Mobilität des Körpers sorgen, werden verschiedene Muskelgruppen angesprochen. Somit ist eine generelle Verletzung bei der gewählten Sportart selbst unwahrscheinlicher. Übungen wie das Laufen auf der Stelle, lockeres Traben, Hampelmänner, Seilspringen oder große Ausfallschritte sollten hierbei stets so ausgeführt werden, dass Sportlerinnen und Sportler danach nicht erschöpft sind.

Richtige Sportwart wählen

Um Sportverletzungen zu vermeiden, ist ein weiterer wichtiger Faktor die Wahl der richtigen Sportart. Schnelle Ballsportarten sind nicht für jeden geeignet. Gerade Anfänger sollten sich nicht zu viel zumuten und auf Alter und die persönliche Fitness achten. Ebenfalls sollte definiert werden, welches Ziel mit einer Sportart verfolgt wird. Für eine Steigerung der Vitalität und der Ausdauer ist es nicht notwendig, ausschließlich schwere Gewichte zu heben. Für Menschen, die neu mit dem Sport anfangen, empfiehlt es sich, eine Sportart auszuwählen, die gleichmäßige Bewegungen erfordert und ganzheitlich den Körper trainiert.

Fazit

Sportverletzungen sind nicht immer zu vermeiden. Jedoch liegt es in der Hand eines jeden Sporttreibenden vorzubeugen. Hierbei spielt es eine wesentliche Rolle, sich und seinen Körper nicht zu überschätzen und sich kleine Ziele zu setzen. Aufwärmen ist nach wie vor der wichtigste Faktor, um Schäden an Knochen, Sehnen und Muskeln zu vermeiden. Ebenfalls sollte die richtige Sportart entsprechend Alter, Fitness und Ziel gewählt werden. Werden diese Regeln beachtet, macht Sport nicht nur Spaß, sondern ist gesundheitsfördernd und sorgt für ein langes und vitales Leben. Gerne gibt Dr. Losonc kompetente Beratung für Sportler. Mehr Informationen erhalten Sie auf seiner Webseite.

MEDICUM Rhein-Ahr-Eifel