Drums und nackte Haut: Happening «Kranetude» am Müggelsee

Drums und nackte Haut: Happening «Kranetude» am Müggelsee. Foto: Annette Riedl/dpa

Mit ihrem Stück «Ophelia's Got Talent» an der Berliner Volksbühne hat die österreichische Choreografin und Performancekünstlerin Florentina Holzinger in dieser Saison für Furore gesorgt. Nun hat sie ein kurzes Spektakel als «Kranetude» am Berliner Müggelsee in Szene gesetzt. Am Freitagabend gab es die zweite und abschließende Aufführung als Abschluss des Festivals «Leisure & Pleasure» in der Sophiensäle. Seit drei Jahren setzt Holzinger mit ihrem Team musikalisch-performative Experimente als sogenannte Etüden auf Parkdecks oder städtischen Plätzen um. Für die «Kranetude» hat sie sich das Seebad Friedrichshagen ausgesucht. Zu einer Komposition der Musikerin Katharina Ernst für multiples Schlagwerk hat Holzinger eine Choreografie für acht nackte Körper und einen Kran auf dem Wasser realisiert.

Während des Happening, zu dem auch die Zuschauer mit Sitzdecken im Strandbad gehören, zieht ein Schwimmkran das an einer Ringkonstruktion hängende Tanzensemble aus dem Wasser langsam in weite Höhe über der Seeoberfläche. So werden die Tänzerinnen von Wassernixen zu einem scheinbar schwerelosen, fliegenden Ensemble.



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