München - Am Flughafen München sind am Dienstag (27. Oktober) zwei irakische Staatsangehörige bei der Einreisekontrolle mit gefälschten griechischen Diplomatenpässen aufgefallen. Das teilte die Bundespolizeidirektion München mit. Die beiden 28-Jährigen wollten mit einem Flug aus Windhuk in Namibia einreisen und legten bei der Kontrolle griechische Diplomatenpässe vor. Bei der Kontrolle gaben die Männer an, als Diplomaten tätig zu sein und nach Griechenland weiterreisen zu wollen. Weil den eingesetzten Kräften Unregelmäßigkeiten an den Dokumenten auffielen, überprüften Spezialisten der Bundespolizei die Pässe auf der Dienststelle genauer.
Dabei bestätigte sich der Verdacht, dass die griechischen Diplomatenpässe professionell verfälscht worden waren. Bei der anschließenden Befragung räumten die Männer ein, irakische Staatsangehörige zu sein. Beide stellten einen Asylantrag. Bis zur Entscheidung über ihre Asylanträge wurden sie in die kombinierte Transiteinrichtung am Flughafen München gebracht.