Düsseldorf - Bei einem Messerangriff in der Düsseldorfer Stadtmitte ist ein 28-jähriger Afghane lebensgefährlich verletzt worden. Das hat die Polizei Düsseldorf mitgeteilt. Nach ihren Angaben beobachteten aufmerksame Zeugen am Freitagnachmittag eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei Personen auf der Charlottenstraße. Die Polizei wertet den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt. Der 28-Jährige erlitt mehrere Stichverletzungen und blieb lebensgefährlich verletzt auf der Straße liegen.
Die Angreifer flohen anschließend in Richtung Oststraße. Ein Rettungswagen brachte den Geschädigten in ein Krankenhaus.
Nach einer Notoperation befindet er sich nicht mehr in Lebensgefahr. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Einsatzkräfte der Polizei Düsseldorf einen 18-jährigen Deutschen und einen 21-jährigen Polen unter dringendem Tatverdacht fest. Bei der Durchsuchung der beiden Tatverdächtigen fanden die Beamten zudem ein Messer.
Der 18-Jährige ist nach Polizeiangaben ein einschlägig bekannter Intensivtäter; der 21-Jährige war in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen beide Männer erging Untersuchungshaftbefehl.