Hinweis: Werbeanzeige


Zuwanderung aus der Ukraine nach NRW deutlich gesunken

Zuwanderung aus der Ukraine nach NRW deutlich gesunken - (Foto: Fahne der Ukraine (Archiv))
Die Zuwanderung aus der Ukraine nach Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr deutlich abgenommen. Wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte, kamen von Januar bis November 2025 nur noch rund 26.600 Menschen aus der Ukraine nach NRW. Damit sind die Zu- und Fortzugszahlen auf das niedrigste Niveau seit Beginn des Krieges im Jahr 2022 gesunken. Grundlage sind vorläufige Ergebnisse der Wanderungsstatistik. Der Wanderungssaldo fällt mit etwa 10.000 Menschen, die mehr zuzogen als fortzogen, im Vergleich zu den Vorjahren am niedrigsten aus.
Im Jahr 2022 hatte der Wanderungsüberschuss noch bei rund 202.100 gelegen. Der deutliche Rückgang ist vor allem auf stark gesunkene Zuzugszahlen zurückzuführen, während die Fortzüge weniger stark abnahmen. Erstmals seit Kriegsbeginn sind in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 mehr Männer (52,0 Prozent) als Frauen aus der Ukraine nach NRW zugewandert. Bei den Fortzügen in die Ukraine dominieren weiterhin Frauen, ihr Anteil sank jedoch von 67,4 Prozent im Jahr 2022 auf 56,7 Prozent bis November 2025.



Anzeigen