Die Grünen-Politikerin hatte zuvor eigene Äußerungen aus ihrer Zeit als Kulturstaatsministerin zum Krieg in Gaza in einem Podcast als Fehler bezeichnet und diese auch mit "unfassbarem Druck vom Zentralrat" begründet. Freunde hätten sie gefragt, wann sie sich endlich von "der Schuld der Geschichte" befreie. Roth nennt die Situation im Westjordanland nun "Apartheid".
Auch Roths Parteikollege Volker Beck, zugleich Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, kritisierte die Aussagen scharf. "Die Muster ihrer Sentenzen entsprechen klassischer deutscher Schuldabwehr", schrieb Beck in einer Stellungnahme.