An allgemeinbildenden Schulen hatten 84 Prozent der Schüler (7.529.500) die deutsche Staatsangehörigkeit, 16 Prozent (1.468.700) hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. Rund 91 Prozent (8.179.300) der Schüler an allgemeinbildenden Schulen besuchten eine öffentliche und neun Prozent (818.800) eine private Schule. Der Anteil ausländischer Schüler an Privatschulen war deutlich niedriger als an öffentlichen Schulen. An öffentlichen Schulen befanden sich 83 Prozent (6.770.600) deutsche und 17 Prozent (1.408.700) ausländische Schüler. An privaten Schulen hatten rund sieben Prozent (60.000) keine deutsche Staatsangehörigkeit.
An den beruflichen Schulen hatten 81 Prozent (1.827.600) eine deutsche und 19 Prozent (430.100) ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit. Eine öffentliche berufliche Schule besuchten rund 2.023.700 beziehungsweise etwa 90 Prozent und eine private berufliche Schule rund 234.300 beziehungsweise etwa zehn Prozent der Schüler an beruflichen Schulen.
Im Schuljahr 2025/2026 wurden in Deutschland 811.200 Schüler eingeschult. Das waren etwa zwei Prozent weniger als im Vorjahr (829.700). Die überwiegende Mehrheit der Einschulungen, nämlich 91 Prozent (735.500), erfolgte fristgemäß. Das bedeutet, dass die eingeschulten Kinder bis zum Stichtag des Einschulungsjahres sechs Jahre alt waren. Lediglich sieben Prozent (53.200) aller Einschulungen fanden verspätet statt, knapp drei Prozent (22.400) erfolgten vorzeitig.
Zum Abschlussjahr 2025 verließen insgesamt 769.000 Schüler die allgemeinbildende Schule. Davon erlangten 228.700 Schüler das Abitur beziehungsweise die Allgemeine Hochschulreife. 770 Personen verließen die allgemeinbildende Schule mit der Fachhochschulreife. Rund 339.800 Absolvierende erreichten 2025 einen Mittleren Schulabschluss wie zum Beispiel einen Realschulabschluss. 134.800 Absolvierende haben die allgemeinbildende Schule mit einem Ersten Schulabschluss (beispielsweise einem Hauptschulabschluss) verlassen. 64.900 Abgehende verließen die allgemeinbildende Schule ohne Ersten Schulabschluss. Unter denjenigen ohne Ersten Schulabschluss befanden sich rund 26.100 Personen mit einem sonderpädagogischen Abschluss.
Bei den Abschlüssen fällt auf, dass der Anteil Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit stark variiert. Während bei den Absolventen mit Allgemeiner Hochschulreife nur fünf Prozent keine deutsche Staatsangehörigkeit hatten, waren es bei den Personen mit Mittlerem Schulabschluss 13 Prozent und mit Erstem Schulabschluss 25 Prozent. Bei den Abgehenden ohne Ersten Schulabschluss hatten 35 Prozent ausschließlich eine ausländische Staatsangehörigkeit.
An allgemeinbildenden Schulen waren im Schuljahr 2025/2026 rund 760.300 Lehrkräfte tätig, so die Statistiker weiter. Mit 73 Prozent (556.800) war die überwiegende Mehrheit weiblich. Der Frauenanteil variierte jedoch stark zwischen den Schularten. Der höchste Frauenanteil fand sich an Schulkindergärten, Grundschulen und Vorklassen mit 86 Prozent bis 93 Prozent. An Abendhauptschulen, -realschulen und -gymnasien sowie Kollegs war der Anteil der männlichen Lehrkräfte am höchsten. An diesen Schularten arbeiteten rund 42 Prozent bis 44 Prozent männliche Lehrkräfte. Rund 56 Prozent der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen arbeiteten in Vollzeit, während 44 Prozent in Teilzeit beschäftigt waren. Die Teilzeit-Lehrkräfte waren zu 86 Prozent Frauen.
Im Schuljahr 2025/2026 waren an beruflichen Schulen insgesamt 125.000 Lehrkräfte tätig. Auch davon war der größere Teil weiblich (55 Prozent). Der höchste Männeranteil fand sich an den Schularten des Berufsgrundbildungsjahres in vollzeitschulischer Form (55 Prozent) und der Teilzeit-Berufsschulen (53 Prozent). Der Frauenanteil war besonders hoch an Fachakademien mit 76 Prozent sowie an Fachschulen mit 62 Prozent. Lehrkräfte an beruflichen Schulen arbeiteten etwas häufiger in Vollzeit als an allgemeinbildenden Schulen. Rund 63 Prozent waren in Vollzeit beschäftigt. Unter den in Teilzeit beschäftigten Lehrkräften waren 75 Prozent weiblich.