Die Wissenschaftsminister der Länder haben sich mit dem Vorstand des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands über die Zukunft der Hochschulmedizin ausgetauscht. Das teilte das bayerische Wissenschaftsministerium mit. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Gesundheitsversorgung, aktuelle Gesetzesvorhaben sowie strukturelle Entwicklungen im Klinikbereich.
Der Präsident der Wissenschaftsministerkonferenz, Markus Blume, betonte die zentrale Rolle der Unikliniken für Forschung, Ausbildung und Spitzenmedizin.
"Wir wollen kooperieren und gemeinsam reformieren", sagte Blume. Er forderte eine systematische Förderkulisse für Uniklinika und bessere Rahmenbedingungen für Digitalisierung und personalisierte Medizin. Zudem müsse die Approbationsordnung für Ärzte in dieser Legislaturperiode zügig abgeschlossen werden.
Für die ostdeutschen Länder betonte Manja Schüle die Herausforderungen durch Ärztemangel und demografischen Wandel. "Es wird nicht reichen, das bestehende System nur zu reformieren - wir müssen die Versorgung neu denken", sagte sie. Der VUD-Vorsitzende Jens Scholz erklärte, die Universitätsklinika brächten ihre Expertise aktiv in Reformvorhaben wie das Gesundheitssicherstellungsgesetz ein.
Wissenschaftsminister beraten mit Unikliniken über Zukunft der Hochschulmedizin
über dts Nachrichtenagentur
26. März 2026 - 14:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland