Für Schleswig-Holstein und Hamburg steht heute ein Tag mit extremem Winterwetter bevor. Es bleibt durchgehend bedeckt, und vor allem im Süden der Region, etwa südlich einer Linie Dithmarschen-Lübeck, fällt Schnee. Dabei sind bis in die Nacht hinein nahe der Elbe bis zu 15 Zentimeter Neuschnee möglich.
Die Temperaturen erreichen kaum den Gefrierpunkt, im Binnenland herrscht leichter Dauerfrost bis etwa -3 Grad. Auf den Nordseeinseln kann es mit bis zu +2 Grad etwas milder sein.
Besonders gefährlich wird die Wetterlage durch den starken bis stürmischen Ostwind. An den Küsten sind schwere Sturmböen um 95 km/h zu erwarten, auf Helgoland sogar orkanartige Böen bis 110 km/h. Der Sturm greift im Laufe des Tages auch auf das Binnenland über. In Kombination mit dem Schneefall kommt es gebietsweise zu starken Schneeverwehungen. Der Deutsche Wetterdienst warnt daher vor Unwettern durch Sturm, Schnee und Schneeverwehungen. Zudem besteht verbreitet Glättegefahr durch überfrierende Nässe.
Die Nacht zum Samstag bleibt unbeständig und frostig. Der Schneefall zieht langsam nach Süden ab, von der Ostsee können aber neue Schneeschauer heranziehen. Die Gefahr von Schneeverwehungen bleibt bestehen. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen -1 Grad auf den Inseln und -6 Grad im Raum Lauenburg. Der Wind dreht auf Nordost, lässt aber nur sehr zögerlich nach, an den Küsten bleibt es stürmisch.
Wetterbericht für Schleswig-Holstein/Hamburg (09.01.2026)
über dts Nachrichtenagentur
09. Januar 2026 - 06:15 Uhr
Von Peter Heidenreich