Für Nordrhein-Westfalen steht ein wechselhafter und teils winterlicher Tag bevor. Heute bleibt es stark bewölkt oder bedeckt. Im Osten des Landes ziehen zunächst noch leichte Schneefälle ab, während im Südwesten im Tagesverlauf neue Niederschläge aufkommen.
Diese fallen im Bergland anfangs als Schnee, sonst meist als Regen, wobei vereinzelt gefrierender Regen mit erhöhter Glättegefahr möglich ist. Die Temperaturen steigen auf Höchstwerte zwischen +1 Grad in Ostwestfalen und +4 Grad am Rhein, in Hochlagen bleibt es um den Gefrierpunkt bei etwa -1 Grad.
In der Nacht zum morgigen Freitag greifen von Südwesten her teils kräftige Niederschläge nordostwärts über das Land aus. Oberhalb von 400 bis 600 Metern, insbesondere im Rothaargebirge und im äußersten Osten, kann es länger anhaltenden Schneefall mit nennenswerten Neuschneemengen geben. In Senken und Tälern des Berglandes ist lokal auch gefrierender Regen mit Glatteisbildung nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen sinken in der Nacht auf Werte zwischen +3 und 0 Grad, im Nordosten auf -1 Grad und im Bergland auf 0 bis -4 Grad.
Der morgige Freitag beginnt bedeckt mit teils kräftigen Niederschlägen, die im Tiefland zunächst als Regen und im Bergland oberhalb von 500 bis 600 Metern als Schnee fallen. Ab dem Nachmittag ist der Übergang zu Schneeregen oder Schnee bis in tiefere Lagen möglich. Die Temperaturen liegen am Tag zwischen +1 und +5 Grad, auf dem Kahlen Asten um 0 Grad, wobei im Tagesverlauf eine erneute Abkühlung einsetzt. Es weht in der Südhälfte ein mäßiger bis frischer Südwest- bis Westwind mit steifen bis stürmischen Böen, im Bergland besteht die Gefahr von Schneeverwehungen.
Wetterbericht für Nordrhein-Westfalen (08.01.2026)
über dts Nachrichtenagentur
08. Januar 2026 - 06:15 Uhr
Von Peter Heidenreich