Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort. Das Kampfmittel soll am Dienstag, 29. September, entschärft werden.
Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 500 Metern festgelegt.
Die Evakuierung wird rund 3.000 Personen betreffen. Mitarbeiter des Ordnungsamtes beginnen gegen 9:00 Uhr mit dem ersten Klingelrundgang.
Wann genau entschärft wird, steht noch nicht fest und hängt vom zügigen Verlauf der Evakuierung sowie der Abwicklung möglicher Krankentransporte ab. Im Gefahrenbereich liegen die Autobahn 4, die Bundeswasserstraße Rhein und eine Altenpflege-Einrichtung.
Die KVB-Stadtbahnlinien 16 und 17 werden nicht betroffen sein, wohl aber KVB-Buslinien, die durch den Gefahrenbereich fahren. Weitere Informationen zur Verkehrslage und zum ÖPNV werden nachgereicht, sobald sie vorliegen. Die Anlaufstelle für Betroffene wird in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-Te-Reh-Straße 7, 50999 Köln, eingerichtet und öffnet mit Beginn des ersten Klingelrundgangs.
Die Kirche befindet sich auf dem Gelände der Diakonie Michaelshoven. Die Einsatzleitung des Ordnungsamtes wird sich am Dienstag ab 9:00 Uhr an der neuen Wache der Freiwilligen Feuerwehr Rodenkirchen, Sürther Straße 197, 50999 Köln, aufbauen.
Ansprechpartner für Medienvertreter vor Ort ist Tim Walther von der Stabsstelle des Ordnungsamtes. Medienvertreter werden gebeten, den Gefahrenbereich nicht eigenständig zu betreten.