Das verfügbare Einkommen je Einwohner ist in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 um 5,7 Prozent auf durchschnittlich 27.754 Euro gestiegen. Das teilte der Landesbetrieb Information und Technik (IT.NRW) als Statistisches Landesamt mit. Damit stand jedem Bürger rechnerisch 1.506 Euro mehr für Konsum und Sparen zur Verfügung als im Vorjahr.
Die Gesamtsumme des verfügbaren Einkommens in NRW belief sich auf rund 504,2 Milliarden Euro. Die Werte sind nominal, also nicht preisbereinigt.
Spitzenreiter unter den 396 Städten und Gemeinden war erneut Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit 42.314 Euro je Einwohner. Auf den Plätzen folgten Herdecke im Ennepe-Ruhr-Kreis (39.609 Euro) und Olpe im Kreis Olpe (39.214 Euro). Die niedrigsten Werte verzeichneten Duisburg (21.102 Euro), Kranenburg im Kreis Kleve (20.646 Euro) und Gelsenkirchen (20.138 Euro). Die höchsten absoluten Einkommenssummen wiesen Köln mit 31,2 Milliarden Euro und Düsseldorf mit 20,4 Milliarden Euro auf.
In nahezu allen Kommunen stieg das verfügbare Einkommen. Den höchsten Zuwachs gab es in Inden im Kreis Düren (+7,8 Prozent) und Rheinberg im Kreis Wesel (+7,7 Prozent). Die geringsten Steigerungen ermittelte das Statistische Landesamt für Dahlem im Kreis Euskirchen (+4,3 Prozent) und Legden im Kreis Borken (+3,9 Prozent). Der Anstieg in NRW lag mit 6,5 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt von +6,9 Prozent. Die Ergebnisse basieren auf der Generalrevision 2024, bei der die Zeitreihen bis ins Jahr 2004 neu berechnet wurden.
Verfügbares Einkommen in NRW 2023 deutlich gestiegen
über dts Nachrichtenagentur
28. Januar 2026 - 09:15 Uhr
Von Peter Heidenreich