Solche Preisspitzen will die Bundesregierung mithilfe eines Spritpreisdeckels verhindern, der nach dem Ende des Tankrabatts 2027 die Marge der Branche begrenzen soll. "Ein Spritpreisdeckel ist blanker Populismus", sagte Müller. Der Tankstellenbetreiber widersprach zudem Analysen, dass die Mineralölunternehmen die niedrigere Energiesteuer nur teilweise weitergeben würden: "Wir zocken niemanden ab", so der BFT-Chef.
Ein uneingeschränkter Fan des Tankrabatts sei er nicht. Seine Branche profitiere nicht von der gesenkten Energiesteuer: Am Tag vor Einführung müsse er noch den höher versteuerten Sprit verkaufen, "am letzten Tag des Tankrabatts kommt es teilweise zu Hamsterkäufen, manche Leute füllen den Sprit in Colaflaschen ab. Wir sind dann leergetankt", sagte Müller der "Süddeutschen Zeitung". Tankstellenbetreiber wie er könnten daher niedrig besteuerte Bestände gar nicht mehr teurer verkaufen.