Der "Vorlesemonitor" zeigt, dass 41 Prozent der Eltern mit regelmäßiger Vorleseerfahrung die Zeit oft für gemeinsame Gespräche mit den Kindern nutzen - wesentlich häufiger als Eltern, die seltener vorlesen. Nur 20 Prozent von ihnen geben an, mit ihren Kindern beim Vorlesen oft ins Gespräch zu gehen
80 Prozent der Eltern mit formal höherem Bildungsgrad lesen regelmäßig vor, während dies nur 70 Prozent der Eltern mit formal niedriger Bildung tun. Diese Bildungskluft besteht vor allem bei Eltern ohne Zuwanderungsgeschichte. Bei Eltern mit Zuwanderungsgeschichte hat der Bildungshintergrund keinen so deutlichen Einfluss, wenngleich auch hier Eltern mit formal geringerer Bildung die größte Gruppe der Nie-Vorlesenden bilden.