Der Sport sichert in Hamburg direkt und indirekt rund 15.000 Arbeitsplätze und erwirtschaftet eine gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung von 5,3 Milliarden Euro. Das teilte die Hamburger Behörde für Inneres und Sport am Montag mit und berief sich dabei auf eine neue Studie des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI).
Die Untersuchung zeigt, dass jeder im Sportsektor erwirtschaftete Euro weitere wirtschaftliche Aktivität auslöst und insgesamt zu 2,40 Euro zusätzlicher Wertschöpfung in der Stadt führt.
Jeder Arbeitsplatz im engeren Sportsektor sichert im Durchschnitt 2,3 weitere Stellen in angrenzenden Bereichen wie Eventorganisation, Medienproduktion, Tourismus, Einzelhandel oder Gesundheitsdienstleistungen. Die Studie macht deutlich, dass Sport weit mehr als Wettkämpfe und Vereinsleben bedeutet und vielfältige wirtschaftliche Impulse setzt.
Zudem stärke er die Lebensqualität, fördere Gesundheitsprävention und mache Hamburg für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver.
Sportsenator Andy Grote (SPD) sieht in den Ergebnissen einen Beleg für den Nutzen großer Sportevents: "Wer noch einen Nachweis dafür braucht, wie Hamburg von Olympia profitieren kann, sollte diese Studie lesen." Auch der Präses der Handelskammer Hamburg, Norbert Aust, und die Präsidentin des Hamburger Sportbundes, Katharina von Kodolitsch, betonten die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Sports als Zukunftsfeld für die Stadtentwicklung.
Studie: Sport sichert in Hamburg 15.000 Jobs und Milliardenwertschöpfung
über dts Nachrichtenagentur
02. Februar 2026 - 15:10 Uhr
Von Peter Heidenreich