Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl hat anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus die besondere Verantwortung betont, die Erinnerung an die Millionen Opfer wachzuhalten. Das teilte das Innenministerium in Stuttgart mit. Strobl traf sich dazu mit der EU-Antisemitismusbeauftragten Katharina von Schnurbein.
Strobl sagte, das Gedenken sei Auftrag und Verpflichtung zugleich.
Zum Schutz jüdischen Lebens dürfe man bei Antisemitismus nie wegschauen oder weghören – das wäre der Anfang vom Untergang unserer Demokratie und unserer Freiheit. Daher wehre man als Land Baden-Württemberg bereits den Anfängen.
Antisemitismus und Extremismus würden entschlossen mit den Mitteln des Rechtsstaats bekämpft. In Baden-Württemberg trete man jeglicher Art von Antisemitismus, ungeachtet ob er aus rechtsextremistischen, linksextremistischen, islamistischen oder sonstigen Kreisen komme, entschieden, konsequent und mit Verachtung entgegen, so der Minister.
Strobl mahnt an Gedenktag zu entschlossenem Kampf gegen Antisemitismus
über dts Nachrichtenagentur
27. Januar 2026 - 13:25 Uhr
Von Peter Heidenreich