Andere Nehmerländer müssten sich jedoch keine Sorgen machen. Man müsse sich fragen, wie man es mit dem Extremismus halte. Deshalb müsse "der Geldhahn zugemacht" werden. "Wo Verfassungsfeinde, wo extremistische Gruppen sind, da darf es keinen Länderfinanzausgleich geben", so der CSU-Chef weiter.
Aber auch in der Union müsse man sich "an die Nase fassen." Die letzten Landtagswahlen seien ein "brutaler Denkzettel" gewesen. Eine überwiegende Mehrheit sei unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. "Die Umfragen sind national auf keinem guten Level. Sie sind überall heruntergegangen, zum Teil dramatisch", sagte Söder.
Dieser Entwicklung könne man jedoch als CSU trotzen. "Unsere Umfragen zeigen ein hohes Maß an Stabilität. Vielleicht sind wir tatsächlich der stärkste Teil der Union", so der CSU-Politiker weiter. Eines wolle er klarmachen: Die Hoffnungen, die die AfD und andere Parteien hegten, hätten sich bisher nicht erfüllt. "Wir werden auch weiter hart dafür arbeiten, dass es in Bayern keinen Durchmarsch der AfD gibt. Ich verspreche euch: Die bayerische Festung wird gehalten", sagte Söder.