Stationen sind Abu Dhabi und Doha. Im Mittelpunkt stehen demnach der Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen und die Gewinnung von Investitionen.
Begleitet wird Söder von einer Delegation mit Staatskanzleiminister Florian Herrmann. Geplant sind nach Angaben der Staatskanzlei hochrangige politische Gespräche sowie der Austausch mit Investoren und Unternehmensvertretern. Söder nennt als Schwerpunkte Wirtschaft, Technologie und Verteidigung.
Bayern wolle für Investitionen und Aufträge für die bayerische Wirtschaft werben. In den Emiraten soll das zugesagte Investitionsabkommen über zehn Mrd. Euro für die bayerische Wirtschaft schnell umgesetzt werden; in Katar liegt der Schwerpunkt auf Defense Tech.
Die Reise in die Emirate ist der Rückbesuch nach dem Empfang von Staatspräsident Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan in München im September. Söder betont zudem die Solidarität mit den Partnern am Golf angesichts der Angriffe des Iran und der Instabilität in der Region. Die Emirate sind laut Staatskanzlei wichtigster Handelspartner in der Golfregion mit einem Handelsvolumen von etwa 1,65 Mrd. Euro pro Jahr.
Katar gilt als strategischer Energie-, Investitions- und Sicherheitspartner; das Handelsvolumen liegt bei etwa 0,25 Mrd. Euro pro Jahr, bei den Ausfuhren aus Bayern nach Katar gab es zuletzt einen Zuwachs von fast 37 Prozent. Die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie in Bayern umfasst nach diesen Angaben etwa 50.000 Beschäftigte und einen Jahresumsatz von zehn Mrd. Euro.
Söder hat seit Amtsantritt nach Angaben der Staatskanzlei rund 100 Staats- und Regierungschefs zum politischen Austausch getroffen.