Die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier sagte der "Rheinischen Post": "Die Zahl der Organspenden ist zwar zuletzt angestiegen, aber dies ist bei Weitem nicht ausreichend." Noch immer warteten Tausende - und damit zu viele Menschen - auf ein lebensrettendes Organ. Und jeder könne morgen schon selbst auf der Warteliste stehen. Daher sei es gut, dass durch den Impuls der Parlamentarier nun die Debatte wieder Fahrt aufnehme, sagte sie.
Weiter appellierte Engelmeier an alle Menschen, den Mut zu finden, eine Entscheidung zu treffen - aus Mitgefühl, aus Überzeugung und aus Solidarität. Sie betonte, man brauche dringend umfassendere Aufklärung und eine respektvollere Auseinandersetzung mit dem Thema. Organspende müsse als das anerkannt werden, was sie sei: ein Akt des solidarischen Handelns. Darum habe auch sie einen Organspendeausweis.
Der Bundestag will am Donnerstag erneut über eine grundlegende Reform der Organspende debattieren.