Besonders interessiere ihn, welche Gruppen die Ausschreitungen organisiert oder gezielt angeheizt hätten. "Die Erkenntnisse müssen in die Vorbereitung künftiger Einsätze einfließen." Für reflexartige Forderungen gebe es heute keinen Anlass, sagte Fiedler.
Die Angriffe auf Polizisten sowie die Zerstörungen und Plünderungen in Frankfurt seien durch nichts zu rechtfertigen, ergänzte der Innenexperte. "Das sind keine politischen Proteste, sondern schwere Straftaten." Es sei verwerflich, dass gewaltbereite Gruppen die Proteste für ihre Zwecke missbraucht hätten.