Wenn durch Cyberangriffe Lebensmittel im Wert von Hunderttausenden Euro vernichtet werden müssten, sei das ein enormer wirtschaftlicher Schaden, so Limbacher weiter. Dieser dürfe aber nicht zulasten der Verbraucher gehen. Die Supermarktketten müssten daher ihre Systeme jetzt besser gegen solche Angriffe schützen. Die sichere Versorgung mit Lebensmitteln sei eine Notwendigkeit, auf die sich die Menschen verlassen können müssten.
Hintergrund sind Cyberangriffe auf Kühlsysteme in europäischen und deutschen Supermärkten. Dabei wurden Kühlanlagen auf Hitze umgestellt. Infolgedessen mussten Lebensmittel entsorgt werden. In Deutschland waren unter anderem Märkte in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen betroffen.