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SPD fordert mehr Tempo bei Inklusion auf dem Arbeitsmarkt in NRW

SPD fordert mehr Tempo bei Inklusion auf dem Arbeitsmarkt in NRW - (Foto: Lena Teschlade (Archiv))
Die SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen fordert mehr Anstrengungen für die Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt. Das teilte die arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, Lena Teschlade, anlässlich einer Expertenanhörung im Landtag am Mittwoch mit. Trotz der UN-Behindertenrechtskonvention vor 16 Jahren würden Menschen mit Behinderung in NRW strukturell benachteiligt, so Teschlade. Die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe habe 2024 bei 14,8 Prozent gelegen und sei damit fast doppelt so hoch wie die allgemeine Quote.
Zudem dauere die Jobsuche für Betroffene im Schnitt 113 Tage länger. Die SPD-Fraktion hat konkrete Vorschläge in einem Antrag gebündelt, über den heute im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales beraten wird. Gefordert werden unter anderem der Ausbau abschlussorientierter Teilqualifizierungen für junge Menschen, die Stärkung von Inklusionsbetrieben und ein Pilotprojekt zur Anschlussförderung für Menschen mit schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen.

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