Das Amt verlange eine Persönlichkeit, die das Land zusammenführe und Deutschland in veränderten geopolitischen Zeiten international würdig vertrete, sagte Zorn der "Rheinischen Post". Dafür brauche es Erfahrung, Empathie und die Fähigkeit, auf unterschiedliche Menschen zuzugehen.
Claus sei bundesweit bislang kaum bekannt, so Zorn. Mit Ilse Aigner (CSU) gebe es hingegen eine erfahrene und bundespolitisch bekannte Persönlichkeit, die diese Voraussetzungen mitbringe. Das Vorschlagsrecht liege bei der Union. Entscheidend sei aber, dass sie eine Kandidatin vorschlage, die diesen hohen Anforderungen gerecht werde, so Zorn. Er erwarte deshalb, dass die Union zeitnah Klarheit schaffe.