Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Baden-Württemberg, Andreas Stoch, hat das Jahr 2026 als entscheidend für den Industriestandort des Landes bezeichnet. Er teilte mit, die bisherige Landesregierung aus Grünen und CDU sei mit Investitionen in Infrastruktur und Innovationen "krachend gescheitert".
Stoch erklärte, das bisherige Erfolgsmodell des Landes funktioniere nicht mehr von allein und benötige eine aktivere Rolle des Staates für die Transformation. Der Ernst der Lage sei von der Regierung in den vergangenen Jahren nicht erkannt worden, weshalb er Zweifel habe, dass sich die Koalitionsfraktionen auf eine gemeinsame Wirtschaftsagenda einigen könnten.
Abschließend kritisierte der Oppositionspolitiker, dass sich immer mehr Unternehmen ihrer Verantwortung gegenüber den Beschäftigten entzögen und die Sozialpartnerschaft gefährdeten.
Die SPD stehe klar an der Seite der IG Metall und der Arbeitnehmer, so Stoch.
SPD-Fraktionschef Stoch sieht Schicksalsjahr für Industrie in Baden-Württemberg
über dts Nachrichtenagentur
28. Januar 2026 - 12:40 Uhr
Von Peter Heidenreich