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Rund 7.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren in Hannover und Bremen für höhere Löhne

Rund 7.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes demonstrieren in Hannover und Bremen für höhere Löhne - (Foto: Symbolbild von dts)

Rund 7.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes der Länder haben am Dienstag in Hannover und Bremen für höhere Löhne demonstriert. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, versammelten sich etwa 3.500 Menschen in Hannover und rund 3.300 in Bremen zu Kundgebungen, die gemeinsam mit den Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU organisiert wurden. Die Aktion fand als ganztägiger Warnstreik im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder statt. An den Protesten beteiligten sich Beschäftigte der Unikliniken, der Landesverwaltung, angestellte Polizisten, Lehrer sowie Mitarbeiter der Justiz und Hochschulen.

Auch verbeamtete Kollegen setzten sich für eine Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich ein. Der Druck, den die Kollegen heute in beiden Bundesländern erzeugt hätten, habe deutlich gemacht, "dass die Länderbeschäftigten eine echte Reallohnsteigerung brauchen, die der Entwicklung im öffentlichen Dienst und attraktiven Arbeitsbedingungen auch in Zukunft Rechnung trägt", sagte Stefanie Reich, stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiterin. Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Für Nachwuchskräfte sollen die Vergütungen um 200 Euro steigen, zudem wird ihre unbefristete Übernahme nach der Ausbildung gefordert. Studentische Beschäftigte sollen ein tariflich garantiertes Mindeststundenentgelt erhalten, und alle Zeitzuschläge sollen um 20 Prozentpunkte erhöht werden. Die Tarifverhandlungen werden am Mittwoch in Potsdam fortgesetzt.


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