Trump könne "viel zerstören, noch mehr zerstören, aber nicht gewinnen dadurch". Eine weitere Eskalation wäre nicht rational und würde die USA schwer ins Unrecht setzen.
Der CDU-Außenpolitiker hält das militärische Vorgehen deshalb derzeit eher für eine Drohgebärde, um Iran zu einer politischen Lösung zu bewegen. Am wahrscheinlichsten sei allerdings "eine Fortsetzung dieses Kriegszustandes noch für längere Zeit", so Röttgen.
Deutschland und Europa sieht er dem Konflikt ausgeliefert. "Wir haben in dieser Region, um es freundlich zu sagen, ziemlich wenig Einfluss", sagte Röttgen. Europa habe zudem "keine Machtinstrumente, um eine Rolle zu spielen". Man sei "auf der reaktiven Seite" und habe auch dort "sehr bescheidene Möglichkeiten", so der CDU-Politiker.