Es werde das Ziel verfolgt, das IFG nach mehr als 20 Jahren "mit einem Mehrwert" für die Bürger zu reformieren. Zu einem Zeitplan könne er aber nichts sagen, so der Sprecher. "Aktuell finden hierzu die regierungsinternen Beratungen statt."
Die Koalition aus Union und SPD hatte im Juli beschlossen, das IFG umzubauen. Anschließend hagelte es Kritik, unter anderem von Journalistenverbänden und der Bundesbeauftragten für Informationsfreiheit. Der Grund: Anders als bisher sollen nur noch Privatpersonen IFG-Anträge stellen dürfen, außerdem sollen sie - im Gegensatz zur bisherigen Praxis - ein "berechtigtes Interesse" nachweisen müssen. In den letzten Wochen war es dann ruhig um das Vorhaben geworden.