Diese Erholung könnte 17.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen schaffen, während in Deutschland ein Rückgang um 58.000 Beschäftigte erwartet wird. NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte die Bedeutung von Investitionen und Bürokratieabbau, um den Aufschwung zu unterstützen. Ralf Stoffels, Präsident der IHK NRW, äußerte sich unterdessen optimistisch über die Stabilisierung der Konjunktur bis Herbst 2026, warnte jedoch vor Herausforderungen in binnenmarktorientierten Branchen und der energieintensiven Industrie.
Torsten Schmidt vom RWI erklärte, dass die wirtschaftliche Belebung in Nordrhein-Westfalen im ersten Halbjahr 2026 weniger stark war als im restlichen Deutschland, erwartet jedoch eine deutliche Ausweitung der Produktion in der zweiten Jahreshälfte.