Die Polizei Bremen hat den Großeinsatz beim Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV im Weserstadion als erfolgreich bewertet. Das teilte die Polizei mit. Der Einsatz am Freitag um 15:30 Uhr sei umfangreich vorbereitet und mit zusätzlichen Kräften aus mehreren Bundesländern abgesichert worden.
Ein Deeskalationskonzept sei erfolgreich umgesetzt worden.
Im Vorfeld und während der Anreise verlief die Lage nach Polizeiangaben planmäßig. Allerdings zündeten Fans beider Mannschaften entlang der Wege und im Stadionumfeld massiv Pyrotechnik, was zu starker Rauchentwicklung führte. Nach Spielende kam es vereinzelt zu Körperverletzungsdelikten. Auf der Sielwallkreuzung wurde zudem eine mobile Toilette in Brand gesetzt, die von der Feuerwehr gelöscht werden musste. Die Ermittlungen dauern an.
Im Gästebereich des Stadions kam es nach dem Spiel zu einem Brand in den Sanitäranlagen. Beim Einschreiten von Feuerwehr und Polizei wurden die Einsatzkräfte aus der Gästefanszene angegriffen, wobei nach aktuellem Stand kein Polizeibeamter verletzt wurde. Die Abreisephase verlief weitestgehend störungsfrei. Die Polizei identifizierte diverse Personen und fertigte Anzeigen zu allen festgestellten Verstößen.
Polizei zieht positive Bilanz nach Nordderby in Bremen
über dts Nachrichtenagentur
18. April 2026 - 21:45 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland