Bei einem gemeinsamen Einsatz von Bundes- und Landespolizei am Hauptbahnhof sind zahlreiche gefährliche Gegenstände sichergestellt worden. Die Polizei teilte mit, dass der Schwerpunkt am Samstagabend auf der Gewaltprävention und der Kontrolle des Waffenverbots im öffentlichen Nahverkehr lag. Von 16:00 bis 23:00 Uhr wurden dabei über 60 Einsatzkräfte eingesetzt. Insgesamt führten die Beamten 926 Personenkontrollen durch.
Dabei stellten sie 13 Messer, acht Reizstoffsprühgeräte und einen Schlagstock sicher. Gegen die Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeiten- und Strafverfahren eingeleitet. Zudem führte die Polizei Präventionsgespräche und verteilte Informationsflyer zum Waffenverbot. Der Einsatz wurde von etwa 40 Mitarbeitern des DB-Sicherheitsdienstes und der Hochbahn unterstützt. Die Polizei kündigte an, auch künftig wiederkehrend und unangekündigt solche Kontrollen gemeinsam mit ihren Partnern durchzuführen, um Verstöße konsequent zu ahnden.