Bundes- und Landespolizei haben am Dienstag einen gemeinsamen Schwerpunkt-Einsatz zur Gewaltprävention im öffentlichen Nahverkehr am Hamburger Hauptbahnhof durchgeführt. Wie die Behörden mitteilten, standen dabei Kontrollen des Waffenverbots im Mittelpunkt. Der Einsatz dauerte von 14:00 bis 20:00 Uhr.
Rund 50 Einsatzkräfte führten dabei 611 Personenkontrollen durch.
Dabei stellten sie eine Schreckschusspistole ohne erforderlichen Waffenschein, fünf Messer und drei Reizstoffsprühgeräte sicher. Zudem gab es sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und neun Fahndungstreffer, darunter eine ausländerrechtliche Festnahme.
Die Polizei kündigte an, auch künftig wiederkehrend und unangekündigt solche Einsätze gemeinsam mit Partnern wie dem DB-Sicherheitsdienst und der Hochbahn durchzuführen. Ziel sei es, Verstöße konsequent zu ahnden und die Bevölkerung für das Waffenverbot im ÖPNV zu sensibilisieren.
Polizei kontrolliert Waffenverbot am Hamburger Hauptbahnhof
über dts Nachrichtenagentur
29. Januar 2026 - 09:15 Uhr
Von Peter Heidenreich