Damit ist die Importsumme im Vergleich zu 2015 um 114 % gestiegen (damals: 3,3 Milliarden Euro). Den deutlichsten Anstieg gab es zwischen den Jahren 2020 und 2022. Im Vergleich zu 2005, mit einer Importsumme von 2,2 Milliarden Euro, stiegen die Importe um 323 % an.
Vor dem Jahr 2015 hatte die Exportsumme durchgehend über der Importsumme gelegen. Damit machte der Warenhandel mit der Türkei knapp 2,6 % an der Gesamtsumme der nordrhein-westfälischen Importe und 1,8 % der Gesamtsumme der Exporte aus.
Im Jahr 2015 hatte der Warenhandel noch einen Anteil von 1,6 % bei den Importen und 2,5 % bei den Exporten. Den größten Exportanteil in die Türkei hatten 2025 Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge mit knapp 295 Millionen Euro und einem Anteil von ungefähr 7,5 % an den Gesamtexporten. Darauf folgten mit 294 Millionen Euro und einem Anteil von knapp 7,5 % Exporte von Lastkraftwagen und mit 96 Millionen Euro bzw. 2,5 % Exporte von anderen chemischen Erzeugnissen. 2015 waren es mit 434 Millionen Euro und einem Anteil von 9,6 % ebenfalls die Exporte von Teilen und Zubehör für Kraftfahrzeuge, die den höchsten Anteil an den Gesamtexporten in die Türkei ausmachten.
Mit 378 Millionen und einem Anteil von knapp 8,4 % folgten Kolbenverbrennungsmotoren sowie mit 275 Millionen bzw. einem Anteil von 6,1 % die Exporte von Lastkraftwagen. Auf der Importseite standen im Jahr 2025 Personen- und Kombinationskraftwagen (Pkw und Kombi) mit einer Warensumme von 1,2 Milliarden Euro und einem Anteil von 16,6 % an der Spitze. Es folgten Lastkraftwagen mit einer Importsumme von 773 Millionen Euro und einem Anteil von 10,7 %. Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge folgten mit 294 Millionen Euro bzw. 4,1 %. 2015 machten T-Shirts und Unterhemden mit einer Importsumme von 275 Millionen Euro und einem Anteil von 8,2 % noch den größten Anteil an den Gesamtimporten aus der Türkei aus.
Darauf folgten mit 177 Millionen Euro und einem Anteil von 5,3 % Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge. Personenkraftwagen folgten mit einer Importsumme von 148 Millionen Euro bzw. einem Anteil von 4,4 %.