Der Landtag Nordrhein-Westfalen und das Flämische Parlament haben ihre enge europäische Zusammenarbeit bekräftigt. In einer gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Europa und Internationales sowie des Ausschusses für Außenpolitik, europäische Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit standen der Austausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern beim Einstein-Teleskop, der Wiederaufbau der Ukraine sowie die Auswirkungen steigender Verteidigungsausgaben im Mittelpunkt.
Stefan Engstfeld, Vorsitzender des Ausschusses für Europa und Internationales, betonte, wie wichtig belastbare Partnerschaften in Europa sind, insbesondere in Zeiten geopolitischer Umbrüche. Nordrhein-Westfalen und das Flämische Parlament arbeiten beim Einstein-Teleskop an einem wissenschaftlichen Zukunftsprojekt mit großem Potenzial für Innovation, Forschung und wirtschaftliche Entwicklung im Dreiländereck.
Das Land hat bereits Interreg-Projekte mit Bezug zum Einstein-Teleskop mit zwei bis drei Millionen Euro kofinanziert.
Bogdan Vanden Berghe, Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik, europäische Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit des Flämischen Parlaments, hob hervor, dass europäische Zusammenarbeit besonders wirksam ist, wenn Regionen und Parlamente direkt miteinander im Austausch stehen. Nordrhein-Westfalen und Flandern sind nicht nur durch eine enge wirtschaftliche Partnerschaft verbunden, sondern auch durch ein gemeinsames Interesse an technologischer Spitzenforschung und einer resilienten europäischen Sicherheitsarchitektur.
Nordrhein-Westfalen und Flandern intensivieren Zusammenarbeit
Landtag NRW/Bernd Schälte, Text: über dts Nachrichtenagentur
19. Mai 2026 - 15:35 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland