Neubaur hält Waffenruhe im Iran für brüchig

Neubaur hält Waffenruhe im Iran für brüchig - (Foto: Mona Neubaur (Archiv))
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hält die Waffenruhe im Iran für wackelig. "Wir müssen ehrlich sein: Diese Feuerpause ist brüchig", sagte Neubaur der "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe). "Präsident Trump hat in diesem Konflikt innerhalb von Tagen gedroht, verhandelt und wieder eskaliert. Auf eine Politik, die per Truth-Social-Post geschrieben wird, kann sich keine Industrieregion der Welt dauerhaft verlassen." Es brauche deshalb jetzt eine spürbare Entlastung für Bürger sowie für unsere Unternehmen, forderte die Grünen-Politikerin.
"Der Einbruch der Ölpreise zeigt, wie unmittelbar Krieg auf unsere Wirtschaft durchschlägt. Unsere Chemieunternehmen in NRW brauchen verlässliche Rohstoffpreise, keine geopolitischen Schockwellen", so die Ministerin. Zugleich fordert Neubaur einen raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. "Vor allem aber lehrt uns diese Krise einmal mehr: Solange wir von fossilen Energieträgern abhängig sind, bleibt unsere Wirtschaft Geisel geopolitischer Verwerfungen. Der schnellste Weg zur echten Unabhängigkeit führt über den Ausbau Erneuerbarer Energien. Wer heute in Wind, Sonne und grünen Wasserstoff investiert, schützt morgen Arbeitsplätze und Wohlstand in NRW."

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