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NRW und EU fördern Verteidigungstechnologien mit 25 Millionen Euro

NRW und EU fördern Verteidigungstechnologien mit 25 Millionen Euro - (Foto: Euroscheine (Archiv))
Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union haben ein neues Förderprogramm für Verteidigungstechnologien gestartet. Mit dem Programm 'Defence.Tech.NRW' sollen insgesamt 25 Millionen Euro EU-Mittel für die Entwicklung einsatzfähiger Prototypen bereitgestellt werden, wie das Wirtschaftsministerium in Düsseldorf mitteilte. Gefördert werden vor allem kleine und mittlere Unternehmen, die gemeinsam mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen sogenannte Dual-Use-Lösungen entwickeln, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte die Bedeutung eigener Technologieentwicklung: "Sicherheit entscheidet sich heute in Technologie. Wer sie nicht selbst entwickelt, macht sich abhängig."
Die Förderung ziele darauf ab, die technologische Souveränität zu stärken und Innovationen in Schlüsselbereichen der Verteidigung zu beschleunigen. Zu den förderfähigen Technologien gehören autonome Systeme, Hyperschall-Anwendungen, Laserwaffen, Drohnenabwehrsysteme, Cybersicherheit und Technologien für den Zivilschutz. Die Mittel stammen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027, das insgesamt 1,9 Milliarden Euro EU-Mittel für innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen bereitstellt. Anträge können über die Webseite des EFRE-Programms gestellt werden. Die Antragsteller müssen nachweisen, dass ihre Projekte zur Schließung kritischer Lücken in europäischen Wertschöpfungsnetzen oder zur Verringerung strategischer Abhängigkeiten der EU beitragen.

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