Das Land Nordrhein-Westfalen stellt in diesem Jahr mehr als 172 Millionen Euro für den Ausbau und die Sicherheit des Radverkehrs bereit. Das teilte das Verkehrsministerium am Freitag mit. Es handle sich um das größte Finanzierungspaket dieser Art in der Landesgeschichte.
Ein wichtiger Teil ist das Nahmobilitätsprogramm, das Projekte wie eine Veloroute in Dortmund, die Gruga-Trasse in Essen und die Emscherpromenade in Gelsenkirchen umfasst.
Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) kündigte zudem weitere 52 Millionen Euro für Radwege an Landesstraßen und 4,5 Millionen für Bürgerradwege im ländlichen Raum an. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, in dieser Legislaturperiode 1.000 Kilometer neue Radwege zu bauen. Bis Ende 2025 seien bereits 661 Kilometer fertiggestellt worden.
Die Förderung für kommunale Radinfrastruktur ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen und liegt 2026 bei 98,2 Millionen Euro. In Düsseldorf zeigt eine neue Zählstelle an der im Bau befindlichen Radleitroute 2 bereits eine gestiegene Nutzung. Von Januar bis März wurden dort über 207.000 Radfahrende gezählt, im Vorjahreszeitraum waren es rund 185.000. Die Fertigstellung der Routen 1 und 2 bis 2027 ist erklärtes Ziel der Landeshauptstadt.
NRW investiert Rekordsumme in Radwegeausbau
über dts Nachrichtenagentur
10. April 2026 - 11:00 Uhr
Von Peter Heidenreich - Deutschland