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NRW-Schulen haben weitgehend Handyregeln eingeführt

NRW-Schulen haben weitgehend Handyregeln eingeführt - (Foto: Frau mit Telefon am Ohr)
Fast alle öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen verfügen inzwischen über verbindliche Regeln zur Handynutzung. Das teilte das Schulministerium in Düsseldorf am Mittwoch mit. Demnach haben 98 Prozent der Schulen entsprechende Vorgaben beschlossen, bei den weiterführenden Schulen sind es sogar 100 Prozent. Die Regelungen wurden im vergangenen Jahr in einem partizipativen Prozess mit Lehrern, Eltern und Schülern entwickelt. An den Grundschulen gilt demnach meist ein generelles Nutzungsverbot für private Handys und Smartwatches während des Schulbetriebs.
An weiterführenden Schulen sind die Regeln differenzierter: 79 Prozent der Gesamtschulen und 86 Prozent der Gymnasien unterscheiden nach Jahrgangsstufen. Etwa die Hälfte aller Schulen verbietet die Nutzung komplett, die andere Hälfte erlaubt sie in klar begrenztem Rahmen. Schulministerin Dorothee Feller (CDU) erklärte, der gemeinsame Entwicklungsweg habe zu breiter Akzeptanz und praxisnahen Lösungen geführt. "Wo vorher auf dem Schulhof aufs Display geschaut wurde, wird heute wieder miteinander gesprochen", so die Ministerin. Die Regeln zielten auf mehr Konzentration im Unterricht und ein besseres soziales Miteinander.

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